Inklusion

Vor 16 Jahren legte Dr. Bernhard Gamsjäger mit seiner Idee des gemeinsamen Unterrichts für alle Kinder den Grundstein für Integrationsunterricht an unserer Schule. Viele Schulversuche, Überzeugungsarbeit und Geduld waren nötig um diese neue Idee zu etablieren.
Heute können wir bereits auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen und halten dennoch immer wieder Ausschau nach neuen Methoden und Erkenntnissen.

Was bedeutet nun Inklusion für uns?
Wir gehen von der Besonderheit und den individuellen Bedürfnissen eines jeden Kindes aus.
Wir treten für das Recht aller Schüler auf eine gemeinsame Beschulung ein, egal welche Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen sie haben oder wo ihre kulturelle oder soziale Herkunft liegt. Ziel ist, dass alle miteinander und voneinander in einer Schule für alle lernen. Inklusion bedeutet für uns somit die Einbeziehung und Dazugehörigkeit aller Schüler.

Neben den Bereich des gemeinsamen Lernens und der Lernförderung war für uns von Anfang an klar, dass ein weiterer zentraler Punkt nicht vergessen werden darf: die soziale Inklusion.
Soziale Inklusion ist aus unserer Sicht verwirklicht, wenn jeder Schüler in seiner Individualität von der Schulgemeinschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, aktiv und gestalterisch an ihr teilzunehmen.

Insgesamt ist es uns also wichtig, dass sich unser inklusiver Unterricht gleichwertig Gedanken um Lernförderung (gemeinsam lernen) wie auch um soziale Inklusion (gemeinsam leben, Zugehörigkeitsgefühl schaffen) machen. Dabei muss sich nicht der  Lernende in ein bestehendes System integrieren, sondern der Unterricht muss die Bedürfnisse aller Lernenden berücksichtigen und sich an sie anpassen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, auf die der Unterricht reagieren muss.